Es war mal wieder ein Höhepunkt

Leben und Arbeiten in Russland

Es gab viele Hits in meiner Zeit in Moskau, Kaluga, Sotschi und der Schwarzmeeregion.


Nun geht es für ein großes deutsches Bergbauunternehmen in der Region Wolgograd weiter.


Dazu folgt meinem Blog



www.wolgograd.blogspot.com




Sonntag, 24. April 2011

Free Hugs in Moskau - auf dem Arbat

Es war reiner Zufall.
Am Ostersonntag wollte ich das schöne Wetter nutzen und bin in Moskau auf den Arbat zum flanieren.
Was sich dann abspielte war Gänsehaut pur.
Plötzlich strömten aus allen Richtungen Jugendliche mit Sprechchören und Schildern  "Free Hugs" um sich auf dem Arbat zu versammeln.

Ich hatte noch nie etwas von diesen Aktionen gehört, war aber von der Atmosphäre fasziniert. Erst zu Hause konnte ich im Internet recherchieren, was "Free Hugs" bedeutet:


Die Free Hugs Campaign (engl. Gratis-Umarmungen-Kampagne) ist eine Bewegung, die von dem Australier Juan Mann begründet wurde. Diese ist vermutlich im Juni 2004 aufgekommen; inzwischen haben sich Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen zum Mitmachen entschlossen.

Hier gehts zum Offiziellen Video der Free Hugs Compain.

Und dieses Video zeigt die Superstimmung auf dem Arbat am Sonntag den 24.April 2011.






Ostern in Moskau


Die Ostermesse fand um Mitternacht in der Erlöser Kathetrale statt. Auf Grund des zu erwartenden Besucheransturmes erschien es sinnlos überhaupt dabei sein zu wollen. 
Ein Bericht von der Nachrichtenagentur "Rainovosti" soll die Stimmung vermitteln.


Wir, ich und drei Freunde/innen entschlossen uns einen Ausflug ins "Grüne" zu machen
Es ging nach  BORODINO das Örtchen an dem Napoleon zum Stillstand kam.



Das Schlachtfeld von Borodino

eines der zahlreichen Monomente

Museum

Kutusov

Jährlich werden auf dem Schlachtfeld die Szenen nachgespielt, ein Riesenspektakel. Aber Heute war es hier sehr ruhig.

Auf dem Gelände liegt ein Frauenkloster und dort konnte ich wenigstens etwas Osteratmosphäre finden.

Frauenkloster


Osterspeisen warten darauf geweiht zu werden



Unser Durst nach Erlebnissen war noch nicht gestillt, also fuhren wir noch in Technische Museum Moskau.
Dort fasziniert mich immer wieder die Oldtimershow, hier nur ein paar Exponate.

Horch - Deutschland

BMW - Deutschland

Wolga - UdSSR

SIL - UdSSR

zwei Oldtaimer - Norbert und SIL ungefähr das gleiche Baujahr.


Donnerstag, 21. April 2011

Besuch aus Deutschland


Helena Dell und Frau Prof. Veruschka Götz besuchten im Februar 2011 Russland.

Ursprünglich wollten wir uns in Moskau treffen und das Tanzbein schwingen, leider musste ich dienstlich nach Sotschi.

Jetzt wo ich die beiden Damen so frierend sehe und diese Beiträge lese bin ich sicher, ich Idiot hätte den Dienstauftrag schmeißen müssen und mit den Damen ausgehen sollen.


Aber ihre Sicht über Moskau ist ein hervorragender Bericht und deckt sich auch im Schlussakkord mit meinem "Rammstein" Video. Ich kann jedem empfehlen das zu lesen.

Vielleicht klappt es mit dem Tanzbein, zumindest mit einem schönen Essen später noch mal.
Helena und Veruschka sind von mir herzlichst Eingeladen.


Samstag, 9. April 2011

Dienstreise ans Schwarze Meer

Ich musste wiedermal kurzfristig dienstlich nach Gelentschik am Schwarzen Meer.
So eine Reise ist immer wieder ein Erlebnis.

Hier soll mal eine kleine Impression solch Dienstreise darstellen.

        1. Abflug Moskau am Montag um 16.20 Uhr
        2. Ankunft Sochi - Adler 
3. Start mit dem Auto nach Gelendshik

6. Rückflug nach Moskau am Mittwoch um 15.40 Uhr


Wer Lust hat kann sich die ganze Aktion auch als Video anschauen. Viel Spass.


Freitag, 8. April 2011

Wie gefährlich ist Moskau ?

Immer wieder werde ich aus Deutschland gefragt, ob ich mich in Moskau überhaupt wohl und sicher fühle. Ein Bekannter machte mich auf die nachfolgenden Dokumentationen aufmerksam.
Dazu möchte ich folgendes Antworten:

Ich fühle mich in Moskau sicher!!

Diese Fernsehbeiträge sind interessant und vieles entspricht auch den heutigen Tatsachen.
Aber das was hier gezeigt wird, ist das Moskau vor ca. 10 Jahren.
Inzwischen hat sich viel geändert.
Moskau ist Internationaler geworden und braucht sich eines Vergleiches mit Welt Metropolen nicht scheuen, auch wenn vieles noch sehr, sehr gewöhnungsbedürftig ist.
Die Raser im Straßenverkehr, die Privilegierten in dicken Autos, die Hektik und die scheinbare Gefühlskälte der Menschen sind immer noch da. Aber man bemerkt einen Wandel.
Die Miliz scheint weniger bestechlich und mehr auf Durchsetzung von Ordnung und Disziplin getrimmt zu sein.(Ausnahmen gibt es immer mal).
Auch in den Supermärkten bemerkt man zusehends die westeuropäische Schule, Freundlichkeit gegenüber dem Kunden.
Moskau scheint auf dem besten Weg zu sein, sein altes, raues und wildes Image abzulegen.
Trotzdem kann ich diese Fernsehbeiträge unter dem Gesichtspunkt "Geschichtsunterricht" empfehlen.



T eil 2 und 3 der Doku Serie auf den Titel klicken oder hier
Killer am Kutusowski


Killer am Kutusowski